Entscheidungen treffen - I am home

Entscheidungen treffen: Shall I stay or shall I go?

Schwierige Entscheidungen treffen – das gehört zum Leben von Expats dazu. “Shall I stay or shall I go?” ist so eine Entscheidung, die für alle Beteiligten eine große Reichweite hat. Die das Leben langfristig prägt. Manchmal treffen wir Entscheidungen, die dann Auswirkungen auf eine ganze Gruppe von Menschen haben. Auf die Familie oder die Arbeitskollegen.

 

Entscheidungen treffen: Im Ausland arbeiten und leben?

Die Frage, ob ich für einige Zeit im Ausland arbeiten und leben will ist so eine Entscheidung. Doch wie trifft man eigentlich Entscheidungen?

Sie kennen das vielleicht: plötzlich ist da eine Anfrage, eine Gelegenheit und kaum Zeit, um zu reagieren. Oder Sie wünschen es sich ganz dringend, einmal im Ausland zu leben und zu arbeiten, aber die Erfüllung des Wunsches lässt auf sich warten. Dranbleiben, durchhalten, auf Eis legen und abwarten, oder sich neu orientieren?

Was tun? Lasse ich mich entsenden? Warte ich einfach mal ab?

Eine Fülle von Wahlmöglichkeiten, zwischen denen man eine Entscheidung treffen muss. Etwas unternehmen, oder eben nichts unternehmen, beides hat Konsequenzen. “Ja” zu sagen zu einer Entsendung hat Konsequenzen, “nein” zu sagen aber auch. Doch womit lebt es sich besser?

Alle Glücksforscher sind sich einig: sobald ich mich aktiv entschieden habe, fühle ich mich wohl, ja geradezu beseelt. Die Entscheidungen, die Sie treffen, müssen nicht immer die Richtigen sein. Aber es geht Ihnen im Leben einfach viel besser, wenn Sie sich entschieden haben sich zu entscheiden. Denn nicht in der Lage zu sein, über das eigene Leben zu entscheiden, macht auf Dauer unglücklich.

 

Entscheidungen treffen: Sie sind der Akteur in Ihrem Leben.

Wenn alles noch im Diffusen liegt, wenn Sie das Gefühl haben: da fehlt doch noch was, dann ist das Powerschreiben eine Möglichkeit, hier Klarheit zu schaffen.

Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, nehmen Sie einen Block und einen Stift zur Hand (keine Tastatur!), und dann schreiben Sie alle Gedanken auf, die Ihnen gerade in den Sinn kommen. Und wenn gerade keine kommen, dann schreiben Sie: “Es kommen gerade keine Gedanken.” Wichtig ist, Sie hören nicht auf zu schreiben. Sie bleiben mit Stift und Block am Ball! Wichtig ist auch, dass Sie schnell schreiben. Das machen Sie bitte eine Woche lang, täglich, 9 Minuten lang. Danach sind Sie garantiert Ihrem Ziel deutlich näher gekommen. Übrigens: bitte lesen Sie das Geschriebene nicht mehr durch. Ihr Unterbewusstsein hat sich gemerkt, was Ihnen wichtig ist.

 

Verstand UND Gefühl zu Wort kommen lassen

Etwas Elementares ist: Wenn Sie Entscheidungen treffen müssen, lassen Sie den Verstand UND das Gefühl zu Wort kommen. Stellen Sie sich Fragen, die weit über die momentan zu entscheidende Situation hinaus gehen.

Zum Beispiel Fragen wie diese:

  • Welche Werte und Normen habe ich und wie kann ich diese in der einen oder der anderen Version leben?
  • Wie wird mein Leben in 10 Jahren aussehen, nachdem ich mich für diesen oder jenen Weg entschieden habe?
  • Zu welcher Gruppe von Menschen gehöre ich, wenn ich dieses oder jenes tue?
  • Was sind meine Träume, und wo kann ich diese leben?
  • Wie fühle ich mich jetzt, wenn ich an diese oder jene Möglichkeit denke?
  • Wer wird dauerhaft noch von meiner Entscheidung beeinflusst, und was hat das für Konsequenzen?

 

Welche Rolle spielt die Umsetzbarkeit?

Neben diesen Fragen sollten nun ganz reale Fragen nach der Umsetzbarkeit durchdacht werden, wenn man eine wichtige Entscheidung zu treffen hat:

  • Wen kenne ich, der mich auf diesen Wegen unterstützt?
  • Ist das Projekt in der zur Verfügung stehenden Zeit zu schaffen? Wenn ja, wie?
  • Welche Alternativen habe ich, wenn es nicht so läuft wie gedacht?
  • Woran merke ich, dass ich meinen Kurs ändern muss?
  • Wie sieht die finanzielle Situation aus, jetzt und in den nächsten Jahren?
  • Wie komme ich schnell an richtig guten Support?

 

Treffen Sie Entscheidungen möglichst in Ruhe

Wer gestresst ist, hat wirklich keine guten Voraussetzungen, um Entscheidungen zu treffen. Stress blockiert das Denken. Der Bodenstoff Noradrenalin wird ausgeschüttet und lässt uns blitzschnell reagieren. Rationale Entscheidungen sind dann kaum mehr möglich. Was ist die Antwort? Ganz klar: raus aus dem Stress!

 

Ein Entscheidungsraster schafft Überblick

Geht nicht? Dann hilft ein Raster, eine Entscheidungsstruktur, die klaren Überblick schafft. Denn der Verstand (der ja fast nicht mehr arbeiten kann) braucht dringend Hilfe.

Immer mehr Menschen sehen heute die Entsendung in ein anderes Land nicht nur als Chance. Gründe, weshalb man sich gegen eine Entsendung entscheidet sind unter anderem:

  • Der mitreisende Partner muss unter Umständen seinen Beruf aufgeben und hat auch wenig Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit vor Ort.
  • Die Belastung für die Kinder und die schulische Situation werden als nicht zumutbar angesehen.

Diese Gedanken waren vor gut 10 Jahren auch vorhanden, doch heute haben sie einen enorm hohen Stellenwert bei der Entscheidungsfindung.

 

Bei der Entscheidung “Shall I stay or shall I go?” Unterstützung bekommen

Um so wichtiger sind deshalb gute Familien-Support-Programme. Die Experten von “I am home”, die sich auf die Belange von Expats spezialisiert haben,  antworten hier auf die partnerschaftlich orientierte Entscheidung im Zeitalter von globalen Arbeitsstrukturen und Netzwerken.

Nicht alle Unternehmen haben ein Familien-Support-Programm. Wir sind Ihre kompetenten Ansprechpartner und unterstützen Sie gerne bei diesen wichtigen Entscheidungen. Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da.

Doris Traudt
Doris Traudt
Coach für die hochmobile Familie bei I am home
Doris Traudt bietet zusammen mit Ihrem Experten-Team von 'I am home' ergebnisorientiertes und emphatisches Coaching für Expatriates und hochmobile Familien.
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